Altersheim Berlin: Vorteilhaft und bequem

Welche Arten von Altersheimen in Berlin gibt es?

Altersheime in Berlin wie in der ganzen Bundesrepublik unterscheiden sich in der Linie durch die Art der Trägerschaft. Die Trägerschaft bezeichnet die übergeordnete Organisation, die das Altersheim betreibt. Man unterscheidet eine kirchliche, öffentliche oder private Trägerschaft. Kirchliche Träger sind beispielsweise die Diakonie oder die Caritas, öffentliche Träger sind Städte und Gemeinden. Private Träger organisieren die von ihnen betriebenen Altersheime nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Daneben gibt es freigemeinnützige Träger wie beispielsweise das Deutsche Rote Kreuz (DRK) oder Die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die auch Altersheime betreiben.

Der Unterschied zwischen den verschieden Betreiberorganisationen besteht darin, dass nur der private Träger Gewinne erzielen darf, die nicht zweckgebunden sind. Alle anderen Arten der Trägerschaft können erzielte Gewinne nur im Rahmen der jeweiligen Satzung investieren. Festzuhalten ist, dass das Leistungsspektrum und die Qualität eines Altersheims in Berlin nicht  von der Art der Trägerschaft abhängt. In allen Altersheimen arbeiten in der Regel gut ausgebildete Fachkräfte und wirtschaftliches Handeln bedeutet nicht, dass die Einsparung von Kosten die höchste Priorität bei der Führung eines Altersheims genießt.  

Nach welchen Kriterien kann ich entscheiden, welches Altersheim in Berlin zu mir passt?   

Die Kriterien, nach denen Sie letztendlich Ihre Wahl für ein Altersheim in Berlin treffen, sind von Ihrer Lebenssituation abhängig. Das heißt, bevor Sie ein Altersheim auswählen können, müssen Sie entscheiden, was Ihnen wichtig ist. Das kann religiöse Aspekte genauso betreffen wie die Attraktivität des Freizeitangebotes des betreffenden Altersheims. Die Altersheime sind heutzutage darauf eingerichtet, jedem Bewohner einen Lebensraum zu schaffen, der individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse desjenigen zugeschnitten ist.

Auch beim Wohnstil gibt es eine große Auswahl an Alternativen: von familiärer Offenheit bis diskreter Ungezwungenheit. Eine anderer Aspekt, der Ihre Entscheidung beeinflussen muss, ist der Grad der Betreuung, den Sie für sich als angemessen erachten. Die Entscheidung wird Ihnen mit Sicherheit am leichtesten fallen, wenn Sie  passende Angebote genau prüfen und sich Zeit lassen. Um sich ein erstes Bild zu machen,um eine Vorauswahl bei den für Sie in Frage kommenden Altersheimen zu treffen, können Sie auf Zertifikate und Bewertungen unabhängiger Institute zurückgreifen, die nach festgelegten Kriterien die Seriosität und Kompetenz von Altersheimen in Berlin prüfen.   

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Die Kosten, die bei einem Aufenthalt in einem Altersheim in Berlin entstehen, das so genannte Heimentgelt oder auch der Pflegesatz, werden teilweise von der Pflegeversicherung übernommen. Der übernommene Anteil der Kosten differiert aufgrund des benötigten Betreuungsgrads, d.h. der Pflegestufe. Durch das Heimentgelt werden die Kosten von den Pflegeleistungen, die Kosten der Unterkunft und Verpflegung und zukünftige Investitionskosten abgedeckt. Kann ein älterer Mensch die Höhe des Heimentgeltes durch die anteilige Übernahme der Pflegeversicherung und persönlicher Ersparnisse nicht bezahlen, kann unter Umständen das Sozialamt für die nicht gedeckten Kosten aufkommen.

Altersheime bieten zur Grundversorgung auch zusätzliche Leistungen bei der Pflege, der Unterkunft und Verpflegung an, die vom Bewohner selbst getragen werden müssen. Die Altersheime in Berlin müssen den Bewohnern eine Liste mit den zusätzlichen Leistungen, die nicht im Heimentgelt beinhaltet sind, vorlegen, damit es in diesem Zusammenhang nicht zu falschen Vorstellungen seitens des Bewohners kommen kann. Generell sollte man bei den verschiedenen Angeboten, die man vergleicht, darauf achten, dass die Leistungen der betreffenden Altersheime auch vergleichbar sind.